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Neue Kunstwerke 2008-2015

„Gelbe Pliage C115" von Gottfried Honegger (Erworben 2008)
„Hommage à Friedrich Schiller“ von Amadeo Gabino (Leihgabe 2008)
„Das Fenster im Freien“ von Gisela von Bruchhausen (Leihgabe 2008)
"Durchlaufende Kugel, 3 Phasen" von Klaus Horstmann-Czech (Leihgabe 2008) "Magnifizenz" von Gisela von Bruchhausen (Leihgabe 2010)
"Schattenlabyrinth" von Vera Röhm (Leihgabe 2011)
"Mount Palomar" von Klaus Duschat (Leihgabe 2011)
"Großer Bug 2" von Christoph Freimann (Leihgabe 2011)
"Bauernarchitekturen" von Claus Bury (Leihgabe Februar 2012)
"Enfim" von Robert Schad (Leihgabe September 2013)
"Große Vögel, Kleine Vögel" von Philipp Morlock (Schenkung 2015)
"Gegenläufig" von Claus Bury (Leihgabe Juli 2015)


"Gelbe Pliage C115" (2001), Gottfried Honegger
Ankauf 2008


Gottfried Honegger (1917 in Zürich geboren) ist als Maler und Bildhauer einer der bedeutendsten Vertreter der Konkreten Kunst. Er ging 1939 nach Paris, wo er als Maler wirkte. Nach seiner von 1945 bis 1958 in der Schweiz verbrachten Zeit, war er zwei Jahre in New York und traf dort mit den großen Künstlern Amerikas zusammen. 1960 kehrte er in die Schweiz zurück und arbeitete in der Folge wechselweise in Paris und Zürich.

Honegger wurde 1987 Mitbegründer der Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst Zürich und gründete 1990 zusammen mit Sybil Albers-Barrier in Mouans-Sartoux an der französischen Côte d’Azur den Espace de l’Art Concret. 1997 wurde dort das von ihm geschaffene Kinderatelier „Art, Recherche, Imagination“ eingeweiht. 2004 folgte in Mouans-Sartoux die Eröffnung eines Neubaus der Stiftung Albers-Honegger. Die Kunstsammlung Albers-Honegger wurde im Jahr 2000 dem französischen Staat geschenkt.

Gottfried Honeggers Werk wurde in Europa und Amerika in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt.



"Hommage à F. Schiller" (1992), Amadeo Gabino
Leihgabe der Kunsthalle Mannheim


Dem großen deutschen Dichter huldigt der spanische Künstler (1922-2004) mit seiner monumentalen Cor-Ten-Stahlplastik. Typisch ist die Spannung von konvexen und konkaven – nach innen und nach außen gewölbten – Formen.



"Das Fenster im Freien" (1990), Gisela von Bruchhausen
Leihgabe der Kunsthalle Mannheim

"Magnifizenz" (1989) , Gisela von Bruchhausen;
Leihgabe der Künstlerin


Die Berliner Bildhauerin (geb. 1940) hat bei Phillip King studiert und gehörte der früheren Gruppe "Odious" an, zu der auch die gleichfalls im Skulpturenpark vertretenen Klaus Duschat und Hartmut Stielow gehörten, die Schüler von Bernhard Heiliger waren. Sie thematisiert den Gegensatz von offen und verschlossen, erdenschwarz und himmelblau.



"Durchlaufende Kugel, 3 Phasen" (1974/1991),
Klaus Horstmann-Czech
Leihgabe des Künstlers


Die Kugel ist ein zentrales Element im Werk des in Heidelberg lebenden Bildhauers Klaus Horstmann-Czech (geboren 1943). Mit seiner verschwindenden und wieder erscheinenden Kugel ruft die knapp 6 Meter lange Skulptur die Illusion von Bewegung hervor.



"Schattenlabyrinth", Vera Röhm
Leihgabe der Künstlerin


Die 1943 in Landsberg / Lech geborene Vera Röhm arbeitet als Bildhauerin, Fotografin und Installations-Künstlerin. Die Phänomene von Raum und Zeit, Licht und Schatten, Bewegung und Wahrnehmung sind ihre Themen. Sie visualisiert in ihren Kunstwerken geistige, physikalische und kosmische Zustände.



"Mount Palomar", Klaus Duschat
Leihgabe der Kunsthalle Mannheim


Der 1955 in Südafrika geboren Klaus Duschat lebt und arbeitet in Berlin. Er war unter anderem Schüler von Bernhard Heiliger und Mitbegründer der Berliner Bildhauergruppe ODIOUS.



"Großer Bug 2" (1986/87), Christoph Freimann
Leihgabe des Landes Baden-Württemberg und der Kunsthalle Mannheim im Jahr 2011


Der Bildhauer Christoph Freimann wurde 1940 in Leipzig geboren. Er lebt und arbeitet heute in Stuttgart und in Italien. Charakteristisch für seine Arbeit ist das Arbeitsmaterial: Eisen, das farblich in markantem Rot gefasst ist. Freimann sucht so seine Möglichkeiten in der Konstruktion, im Aufbau, Schweißen und Schneiden industriell vorgefertigter Einzelteile. Freimann baut seine Skulpturen jeweils aus zwölf Winkelprofilen eines Würfels in unterschiedlichen Größen und Längen. So entstehen nach einem strengen Grundkonzept konstruktivistische Skulpturen, die sich mit dem realen Raum durchdringen. Seine Werke wurden in der Vergangenheit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, so auch 1987 in einer Werkschau in der Kunsthalle Mannheim.

Kurzbiografie
1962-68 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (Baum, Baumann)
1973-74 Stipendium Cité International des Arts, Paris
1976 Arbeitsstipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
1979-80 Aufenthalt in Rom
1982 Cinquième Biennale Européenne de Mulhouse, Frankreich
1985 Werkstipendium des Kunstfonds e. V. Bonn
1987-89 Gastprofessur, Hochschule für Gestaltung, Offenbach/Main
1988 Internationales Bildhauersymposium, Kuba



"Bauernarchitekturen" (1984 - 2012), Claus Bury
Leihgabe des Künstlers im Februar 2012


Der 1946 in Meerholz / Gelnhausen geborene Claus Bury, der in Frankfurt lebt und arbeitet, hat dem Skulpturenpark Heidelberg ein großes und wertvolles Konvolut seiner fotografischen Arbeiten für die Dauer von 2 Jahren als Leihgaben zur Verfügung gestellt.

Bury fotografiert seit 1984 auf seinen Reisen durch europäische, amerikanische und asiatische Länder Erzeugnisse aus der Agrarwirtschaft, die er als "Bauernarchitekturen" bezeichnet. Es sind Stapelungen von rechteckigen, aber auch runden Stroh- und Reisballen, die von den Bauern auf den abgeernteten Feldern aufgeschichtet und im Verlauf eines oder mehrerer Jahre wieder abgetragen werden. Die Bilder erinnern an archaische Tempelbauwerke sowie an archäologische Ausgrabungsstätten, die wir aus Nordafrika, Mittelamerika oder Südostasien kennen. Die insgesamt 97 schwarz-weiß Fotografien sind in mehreren Abteilungen der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ausgestellt.

Zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse erscheint im Wienand Verlag Köln eine Buchpublikation zu den "Bauernarchitekturen" von Claus Bury.

Bury ist einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart und ist mit vielen seiner Arbeiten im öffentlichen Raum und in Museen vertreten. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen waren und sind seinem Werk gewidmet. Von 1997 bis 2011 hat er in Wuppertal und Nürnberg als Professor für Bildhauerei gewirkt.

Kurzbiografie
Geboren 1946 in Meerholz-Gelnhausen.
Nach Studien in Hanau und Pforzheim erhielt Bury Stipendien in Deutschland und den USA.
1979 bis 1984 lebte der Künstler in den USA.
Zahlreiche Auszeichnungen und Förderpreise.
1997 bis 2011 Professuren für Bildhauerei in Wuppertal und Nürnberg.



"Enfim" (2000), Robert Schad
Leihgabe des Künstlers im September 2013


Der 1953 in Ravensburg geborene Robert Schad lebt und arbeitet in Frankreich und Portugal. Eine Auswahl seiner großen Stahlskulpturen war 2012 im Rahmen einer Sonderausstellung im Skulpturenpark Heidelberg zu sehen. Er ist jetzt mit der Leihgabe "Enfim" in der Dauerausstellung zu bewundern.

Robert Schad studierte von 1974-1980 an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

Seine Skulpturen und seine Zeichnungen wurden im In- und Ausland in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt und in Monographien gewürdigt. Er ist einer der herausragenden Bildhauer unserer Zeit.



"Große Vögel, Kleine Vögel" (2015), Philipp Morlock

Diese 3 mit Schlagmetall gefassten Betonstelen wurden von Philipp Morlock für die Initiative und Ausstellung „Junge Kunst – Junge Künstler“ im Frühjahr 2015 an Ort und Stelle geschaffen. Sie wurden dem Skulpturenpark von Philipp Morlock zum Verbleib in der Dauerausstellung geschenkt.

Kurzbiografie
Geboren 1977 in Pforzheim
Von 1998 bis 2004 Studium an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Zahlreiche Stipendien, Preise und Auszeichnungen



"Gegenläufig" (2007), Claus Bury, Leihgabe des Künstlers im Juli 2015

Diese große, zweiteilige Holzskulptur mit einer Länge von 13,1 m und einer Höhe von bis zu 2,7 m war zuvor im Neuen Museum Weimar, im Deutschen Architektur-Museum Frankfurt sowie im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zu sehen. Sie greift das von Bury immer wieder bearbeitete Thema des Rumpfes von Schiffen mit Spanten und Verstrebungen auf. "Gegenläufig" ist nun als Dauerleihgabe Teil der Ausstellung des Skulpturenparks Heidelberg.

Bury ist einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart und ist mit vielen seiner Arbeiten im öffentlichen Raum und in Museen vertreten. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen waren und sind seinem Werk gewidmet. Von 1997 bis 2011 hat er in Wuppertal und Nürnberg als Professor für Bildhauerei gewirkt.

Kurzbiografie
Geboren 1946 in Meerholz-Gelnhausen.
Nach Studien in Hanau und Pforzheim erhielt Bury Stipendien in Deutschland und den USA.
1979 bis 1984 lebte der Künstler in den USA.
Zahlreiche Auszeichnungen und Förderpreise.
1997 bis 2011 Professuren für Bildhauerei in Wuppertal und Nürnberg.